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jürgen-h
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Verfasst: Mo 31. Okt 2011, 22:16 |
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Registriert: Mi 26. Okt 2011, 19:55 Beiträge: 15
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Es lassen sich Abfolgen beobachten. Dabei sehe ich eine Abfolge wiederkehrender Ereignisse wie "Sommer und Herbst" oder "Geburt und Tod". Diese Abfolgen sind durch Überlieferung gesichert. Generation für Generation bestätigt, unbestrittene Fakten.
Und es lassen sich innerhalb dieser Abfolgen Entwicklungen ablesen. Eine Summe aus Erfahrungen, die die Einzelerfahrung der Vergangenheit in einen neuen Zusammenhang einschließt und die Bedeutung dieser Einzelerfahrung spezialisiert. Dabei wächst ein Komplex. Innerhalb des Wandels gewohnheitsmäßiger Abfolgen wie Winter und Frühling entsteht so eine Erweitreung von bislang Gedachtem/Erlebtem.
Obwohl?
So ist es noch zu beschränkt. Steckt man den Jahreszeitenrahmen weiter, dann ergibt sich ein "Erdzeitalterrahmen", den ich mal grob in Warm- und Eiszeiten unterscheiden möchte. Da wird Geburt dann auch mehr Entstehung und Tod wird zu Aussterben. Auch hier ergeben sich Fakten, die aber ihre Eindeutigkeit nicht durch Überlieferung allein erlangen, sondern es bedarf einer zielgerichteten Forschung.
So überlagert sich der Rahmen des langatmigen Fortschritts und der langatmigen Entwicklung über den kleineren Rahmen des kurzen, individuellen Lebens. Was kann man aus dieser Erkenntnis gewinnen? Eine Schnittmenge ergibt sich in der individuellen Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns und seiner Fähigkeit zur Kommunikation. Dazu bedarf es der Bewußtwerdung individueller Bedeutsamkeit. Auch wären Fortschritt und Entwicklung ohne die Überlieferung von Generation zu Generation nicht möglich gewesen.(Kleiner Nebenhieb: Wie ordnet man das Urheberrecht hier ein?)
Während also die Entwicklung der Menschen am Streckenposten des individuellen Ausscheidens aus diesem Prozess unvermindert fortlebt, ist die Wirksamkeit des Individuums auf den Prozess dieser Entwicklung nicht weniger als ihr Motor.
Wir sind also gar nicht fertig. Dem Homo ergaster sagt man ein Gehirn von der Größe eines 1-jährigen Homo sapiens nach. Wohin führt uns die Entwicklung unseres Gehirns?
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Verfasst: Mo 31. Okt 2011, 22:16 |
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onlyme
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Verfasst: Di 1. Nov 2011, 13:08 |
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Registriert: So 23. Okt 2011, 15:54 Beiträge: 44
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jürgen-h hat geschrieben: Wir sind also gar nicht fertig. Dem Homo ergaster sagt man ein Gehirn von der Größe eines 1-jährigen Homo sapiens nach. Wohin führt uns die Entwicklung unseres Gehirns? Ich denke mal weiter im Prozess des Erkenntnisgewinns. Ansonsten, interessante Fragestellung mit philosophischem Ansatz, würde ich mal so formulieren wollen. Das kann man nicht in einem Satz beantworten. Da ist Vertiefung in's Thema und Recherche erforderlich. Hatte irgendwo einmal gelesen, dass wir obendrein nur einen Bruchteil unseres Gehirns überhaupt nutzen. Von daher, was wären die Möglichkeiten wenn ...?
_________________ Hundert Worte, die den Verstand beeindrucken, wirken nicht so tief, wie ein einziges Wort, das das Herz berührt.(Thyde Monnier )
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jürgen-h
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Verfasst: Di 1. Nov 2011, 13:16 |
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Registriert: Mi 26. Okt 2011, 19:55 Beiträge: 15
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onlyme hat geschrieben: jürgen-h hat geschrieben: Wir sind also gar nicht fertig. Dem Homo ergaster sagt man ein Gehirn von der Größe eines 1-jährigen Homo sapiens nach. Wohin führt uns die Entwicklung unseres Gehirns? Ich denke mal weiter im Prozess des Erkenntnisgewinns. Ansonsten, interessante Fragestellung mit philosophischem Ansatz, würde ich mal so formulieren wollen. Das kann man nicht in einem Satz beantworten. Da ist Vertiefung in's Thema und Recherche erforderlich. Hatte irgendwo einmal gelesen, dass wir obendrein nur einen Bruchteil unseres Gehirns überhaupt nutzen. Von daher, was wären die Möglichkeiten wenn ...? Ich hab mich lange nicht getraut, das Thema mal zu formulieren. Zu bruchstückhaft und zu verteilt über die Jahre sind meine Informationen darüber. Auslöser war jetzt die Lektüre über die Menschheitsgeschichte, die ich mir gerade antue. Recherchieren muß ich dazu auch noch jede Menge. Aber dazu sind wir ja hier 
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onlyme
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Verfasst: Di 1. Nov 2011, 13:41 |
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Registriert: So 23. Okt 2011, 15:54 Beiträge: 44
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onlyme hat geschrieben: Ich denke mal weiter im Prozess des Erkenntnisgewinns. Ansonsten, interessante Fragestellung mit philosophischem Ansatz, würde ich mal so formulieren wollen. Das kann man nicht in einem Satz beantworten. Da ist Vertiefung in's Thema und Recherche erforderlich. Hatte irgendwo einmal gelesen, dass wir obendrein nur einen Bruchteil unseres Gehirns überhaupt nutzen. Von daher, was wären die Möglichkeiten wenn ...? jürgen-h hat geschrieben: Ich hab mich lange nicht getraut, das Thema mal zu formulieren. Zu bruchstückhaft und zu verteilt über die Jahre sind meine Informationen darüber. Auslöser war jetzt die Lektüre über die Menschheitsgeschichte, die ich mir gerade antue. Recherchieren muß ich dazu auch noch jede Menge. Aber dazu sind wir ja hier  Kann ich nachvollziehen Geht mir des Öfteren genauso, das unterscheidet einen, also meine Feststellung. Dieser Drang nach immer mehr ..., Du verstehst? Und dann die Schwierigkeit das in Worte zu fassen, auszudrücken. Das führt mich ab und an in Bereiche, wo ich dann denke, was suchst Du hier eigentlich? Aber, ich suche ..., zweifellos. Denke, es geht Dir ähnlich.
_________________ Hundert Worte, die den Verstand beeindrucken, wirken nicht so tief, wie ein einziges Wort, das das Herz berührt.(Thyde Monnier )
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onlyme
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Verfasst: So 6. Nov 2011, 11:50 |
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Registriert: So 23. Okt 2011, 15:54 Beiträge: 44
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Das passt vielleicht auch hier rein, so im weitesten Sinne Zitat: Die Dokumentation begleitet Alice Roberts, die Wissenschaftler interviewt, die die jüngeren Veränderungen des menschlichen Genoms erforschen, und deren Erklärungen für die kürzlich aufgetretenen Genmutationen prüft. Wissenschaftler, die die Evolution bei Tieren und Pflanzen untersucht und sogar experimentell erzeugt haben, erklären, mit welch erstaunlicher Geschwindigkeit die Veränderungen beim Menschen stattgefunden haben. Vielleicht benötigt die Evolution also nicht zwangsläufig - wie bisher vorausgesetzt - Hunderttausende von Jahren. Bleibt die Frage: Wenn wir bereits in der Lage sind, die Evolution von Pflanzen und Tieren zu kontrollieren, können wir dann irgendwann die unserer eigenen Gattung kontrollieren? Und sollte die natürliche Auswahl obsolet geworden sein, nicht weil unsere Evolution beendet ist, sondern weil wir gelernt haben, sie selbst zu bestimmen?
_________________ Hundert Worte, die den Verstand beeindrucken, wirken nicht so tief, wie ein einziges Wort, das das Herz berührt.(Thyde Monnier )
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rosiweissnix
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Verfasst: Di 8. Nov 2011, 17:32 |
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Registriert: Sa 22. Okt 2011, 14:55 Beiträge: 69
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jürgen-h hat geschrieben: Wir sind also gar nicht fertig. Dem Homo ergaster sagt man ein Gehirn von der Größe eines 1-jährigen Homo sapiens nach. Wohin führt uns die Entwicklung unseres Gehirns? Hhhm ... zur weiteren, eingeschränkten, jedoch schnelleren Nutzung? Durch direkte Verbindungen ohne "hinderliche" Querverweise, Überprüfung, Fuzzy-Logik? Am deutlichsten zu erkennen bei der Kommunikation per SMS? Was i.Ü. nichts darüber aussagt, wie wir entwickeln könnten ... eher eine Frage, wie wir es benutzen ... oder auch nicht.
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